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Zum eigenen Schwimmbad in 5 Schritten

Oltner Tagblatt

Träumen Sie auch von einem eigenen Schwimmbad? Stehen Sie kurz vor dem Kaufentscheid oder befassen sich intensiv mit dem Thema? Dann finden Sie hier 5 Tipps für das eigene Schwimmbad.

1. Traum und Wirklichkeit

Bringen Sie Träume und Wünsche zu Papier und analysieren Sie die Ist-Situation in Ihrem Garten. Verschaffen Sie sich einen Überblick Ihrer finanziellen Möglichkeiten, damit Sie eine realistische Einschätzung machen und das weitere Vorgehen bestimmen können. Nehmen Sie Beratung in Anspruch, die Fachleute können Ihnen alle Möglichkeiten sowie deren Vor- und Nachteile aufzeigen.

 

2. Der Beckenkörper

Sichtbeton, Granitverkleidung oder Edelstahl? Polyester oder Folie? Die Materialwahl hat Einfluss auf Form, Farbe und Budget. Polyester ist vergleichsweise günstig und robust, zum Beispiel wenn es ums Putzen geht. Eingeschränkt ist man bei der Form, während

diesbezüglich die anderen Materialen alle Optionen offen lassen. Bei der Farbe liegt der Trend in der naturnahen Erscheinung respektive Integration in die Umgebung; das «Hollywood-Blau» ist eher out.

 

3. Die Technik

Macht es Ihnen nichts aus, die Desinfektion manuell sicherzustellen und den pH-Wert im Auge zu behalten? Dann erfüllt ein Standard-Sand-Kies-Filter Ihre Ansprüche. Es gibt aber auch die bequeme (teurere) Variante mit automatischer Mess- und Regeltechnik, die für die perfekte Wasseraufbereitung besorgt ist. Zudem stellt sich die Frage der Beheizung. Die beste Lösung diesbezüglich ist der Anschluss an eine bestehende Wärmepumpe. Nicht erlaubt für die Beheizung von Aussenschwimmbädern ist die Koppelung

mit fossilen Heizsystemen. Bestimmen Sie ausserdem, ob Bedarf nach sogenannten Attraktionen wie zum Beispiel Gegenstrom- und Massagedüsen besteht.

 

4. Die Vorbereitung

Ein halbes Jahr von der Idee zur Fertigstellung ist realistisch. Holen Sie den Baumeister, Schwimmbadbauer, Elektro- und Sanitärinstallateur sowie den Gartenbauer an einen Tisch, damit alle vom Gleichen reden. Beachten Sie, dass es vom Baugesuch bis zur  Baubewilligung einige Wochen dauern kann. Kalkulieren Sie Baupausen wegen Kaltwetterphasen ein und berücksichtigen Sie, dass es nach der Fertigstellung der Umgebungsarbeiten seine Zeit dauert, bis üppiges Grün die Pool-Anlage ziert.

 

5. Die Realisation

Überlegen Sie, ob Sie selber in die Überhosen steigen wollen und was an Eigenleistungen sinnvoll sein könnte. Fragen Sie dazu die Handwerker. Die sollten Sie übrigens nicht aufgrund des günstigsten Preises auswählen, sondern aufgrund deren Erfahrung, was böse Überraschungen verhindern kann. Beschäftigen Sie sich im Vorfeld bis ins Detail mit dem Projekt und seien Sie präsent auf der Baustelle. Eine kompetente Bauherrschaft begegnet den Handwerkern in jeder Realisationsphase auf Augenhöhe.

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